A

  • Zeit vom Erstellen bis zum endgültigen Erhärten von Mörtel oder Beton.

  • Siehe Bauabdichtung.

  • Klassifikation von Steinzeugfliesen nach ihrer Abrieb-Festigkeit. Die Einteilung erfolgt in fünf Gruppen, wobei Gruppe I die geringste und Gruppe v die höchste Abrieb-Festigkeit aufweist.

  • Auflösender Mörtel oder Beton durch fehlerhafte Zusammensetzung z. B. von Bindemittel und Wasser; oder durch Witterungseinflüsse wie Frost.

  • Einlage oder Auflage zur Verstärkung eines Baustoffes z. B. Stahleinlage in Beton, auch Bewehrung genannt.

  • Mörtel- oder Spachtelmasse zum Ausgleich von Fußbodenunebenheiten. Besonders praktisch sind selbstverlaufende Ausgleichsmassen, die nach grober Verteilung selbständig zu ebenen Flächen verlaufen.

  • Das Haus ist -bis auf die Beplankung der Innenwandscheiben- statisch korrekt aufgestellt und außen fertig montiert inkl. Fenster, Türen, Dachunterschlägen und Dacheindeckung. Ständerwerk in den Außenwänden/Dachschrägen ist für die Verlegung von Dämmung vorbereitet. Das Ständerwerk der Innenwände im EG ist fertig gestellt.

B

  • Abdichtung wassergefährdeter Bauwerkszonen durch geeignete Dichtmittel wie Dichtmörtel, Isolierungen, Dichtschlämmen, Anstriche, Beschichtungen oder Folien. Infolge mangelnder Abdichtungen eindringendes Wasser verschlechtert zunächst die Dämm-Eigenschaften und führt zu Zersetzung oder Beschädigungen von Baumaterialien.

  • Gemisch aus Bindemittel, Zuschlagstoff und Wasser. Je nach Zusammensetzung, Herstellungsweise, Verarbeitung oder Beanspruchung wird zwischen verschiedenen Sorten unterschieden.

  • Hohlraum im Beton infolge nicht ausreichenden Verdichtens beim Einbringen in die Verschalung. Betonnester entstehen auch durch ungenügend gemischten Beton oder falsche Körnung der Zuschlagstoffe.

  • Fuge zwischen zwei Bauteilen, die Dehnungen, Setzungen und dkl. Ermöglicht, so dass keine schädlichen Spannungen an den Bauteilen auftreten können.

  • Siehe Armierung.

  • Mittel zur Bindung verschiedener Stoffe in einem Gemisch. Bindemittel sind z. B. Kalk oder Zement in Mörtel und Beton, Leim, Kunstharz oder Öl in Anstrichen.

  • Ökologischer Baustoff aus nachwachsenden Rohstoffen wie Schafwolle, Holzfasern oder Baumwolle.

  • Natürlich vorkommende oder durch Erdöl-Aufbereitung gewonnene Masse, zähfließend bis fest, schmelzbar. Wird im Straßenbau und zur Abdichtung von Bauteilen sowie für Dachplatten verwendet.

  • Hochwertiger Spezialton wird gemahlen und anschließend bei ca. 1.200° C gebrannt und dabei gleichzeitig gebläht. Das Ergebnis sind annähernd runde Körner mit geschlossener Oberfläche, aber vielen eingeschlossenen Luftzellen im Inneren, die für die gute Wärmedämmung sorgen. Wird zu Steinen weiterverarbeitet oder als Schüttung in Fußböden eingesetzt. Wird auch für Bepflanzung mit guter Wasserspeicherung verwendet.

  • Bretterlage, die als Untergrunde für Parkettboden dient.

  • Tür mit festgelegten Konstruktionsmerkmalen nach DIN, die baubehördliche Zulassung ist auf dem Typenschild vermerkt. Brandschutztüren sind vorgeschrieben z. B. für Heizungskeller oder Räumen wo die Tanks aufgestellt sind.

  • Wand mit festgelegten Konstruktionsmerkmalen nach DIN, vornehmlich zum abtrennen von Wohnungen vorgeschrieben.

D

  • Dachsteine sind in der Form den Dachziegeln nachempfunden, jedoch aus Beton hergestellt. Meist werden komplette Systeme angeboten, mit allen nötigen Formteilen und Ergänzungen.

  • Fachwerkbinder: für ebenerdige Häuser, Dachneigung meist 27°, Zugang über Bodenluke zu Revisionszwecken.

    Freiraumbinder: für ebenerdige Häuser, Dachneigung meist 35°, Dachraum als Nutzfläche, Zugang über Bodenluke. Belastbarkeit mit ca. 200kg/m².

    Scherenbinder: für ebenerdige Häuser, Dachneigung meist 35°, Raumeindruck eines nach oben offenen Daches; die von innen sichtbare Decke liegt in der Neigung 15° unter der tatsächlichen Dachneigung.

    Studiobinder (ohne Ausbau): für 1 1/2 geschossige Häuser, Dachneigung meist 45°, Dachraum als Ausbaureserve, Zugang über Bodenluke. Belastbarkeit mit ca. 330 kg/m².

    Studiobinder (fertig ausgebaut): für 1 1/2 geschossige Häuser, Dachneigung meist 45°, Dachraum als Wohnraum, Zugang über Treppe. Belastbarkeit mit ca. 330 kg/m².

    Drempelbinder: für 1 1/2 geschossige Häuser, Dachneigung meist 45°, Dachraum als Wohnraum mit ca. 20% zusätzlicher Wohnfläche gegenüber Studiobinder, Zugang über Treppe. Belastbarkeit mit ca. 330 kg/m².

    Pfettendach: für 1 1/2 geschossige Häuser, Dachneigung meist 45°. Dachraum als Wohnraum, Zugang über Treppe. Das Pfettendach ist konstruktiv/statisch aufwendiger, dadurch entstehen höhere Kosten. Es wird daher nur bei Sonderkonstruktionen verwendet.

    Pfettendach offen: für ebenerdige und 1 1/2 geschossige Häuser, Dachneigung meist 27° - 45°, bis zum First offenes Dach, der tatsächlichen Dachneigung folgend. Das Pfettendach ist konstruktiv/statisch aufwendiger, dadurch entstehen höhere Kosten.

  • Sind aus gebranntem Ton hergestellt.

  • Dämmung wird nach Wärmedämmung und Schalldämmung unterschieden.Den Universal-Dämmstoff für Wärme- und Schalldämmung gibt es nicht, denn während leichte und poröse Dämmstoffe besonders gut wärmedämmend sind, weisen schwere und dichte Dämmstoffe den besseren Schallschutz auf. Dieses Problem lässt sich durch die Kombination unterschiedlicher Dämmstoffe lösen.Bei der Außendämmung unterscheidet man zwischen Kerndämmung, die direkt auf das Mauerwerk verlegt wird, und der Dämmung mit hinterlüfteter Fassade, bei der zwischen Fassade und Dämmschicht ca. 2 cm Luftraum frei bleiben.Bei der Fassadendämmung mit Vollwärmeschutz (VWS)-Systemen kann die aufgebrachte Dämmung direkt verputzt oder mit Flachverblendern versehen werden. Ein Hinterlüftungsabstand oder zusätzliches Vormauerwerk sind nicht nötig. VWS-Systeme sind deshalb besonders für die Altbau-Renovierung geeignet. Sie werden auch als Wärmedämm-Verbundsysteme bezeichnet.VWS- Systeme bestehen aus genau aufeinander abgestimmten Komponenten, i. d. R. Dämmaterial und Träger für Putz oder Flachverblender.Die Wärme- und Trittschalldämmung von Böden gewinnt gerade als Renovierungs-Maßnahme an Bedeutung, z. B. bei den zunehmenden Ausbauten von Dachgeschossen.Gleiches gilt für die Wärmedämmung des Dachgeschosses. Vergleichbar der Außendämmung, unterscheidet man auch hier zwischen einer Zwischensparrendämmung mit Hinterlüftung und einer Sparrenvolldämmung, also ohne Hinterlüftung.Die Aufsparrendämmung bietet durch eine Verlegung der Wärmedämmung oberhalb der Sparren die Möglichkeit, Wohnräumen unterm Dach besondere Akzente zu verleihen, durch sichtbare Sparren und eine Schalung aus Nut- und Federbrettern.Die Rohrisolierung wird oft noch viel zu wenig beachtet. Dabei führt die Isolierung von Heißwasser-Rohren – vor allem im Kellerbereich – zu bedeutender Energie-Einsparung und lässt sich mit geringem Aufwand durchführen.

  • Die Dampfsperre verhindert das Eindringen von Wasserdampf in Materialien, die gegen Feuchtigkeit anfällig sind (Verrottung) oder deren Funktion bei Durchfeuchtung herabgesetzt ist. Die Dampfsperre wird bei der Innendämmung von Außenwänden oder Dächern auf der dem Raum zugewandten Seite angebracht. Nur so kann sie das Eindringen des im warmen Hausinneren entstehenden Wasserdampfes in die Dämmung unterbinden.

  • Siehe Bauabdichtung.

  • Siehe Bauabdichtung.

  • Im Gegensatz zu Fugenmassen dauerhaft plastische oder elastische Massen auf Acryl- oder Silikonbasis. Wird verarbeitungsfertig in Kartuschen geliefert und direkt in die Fugen gespritzt.

  • Verfahren, bei dem Fliesen, Steinplatten etc. in einer Mörtelschicht verlegt werden. Dadurch können Unebenheiten des Untergrundes ausgeglichen werden. Diese Methode erfordert jedoch viel Übung und kann meist nur vom Fachmann ausgeführt werden.

  • Durchgang von Wasserdampf oder Gasen durch Stoffe.

  • Bis 1975 Abkürzung für „ Deutsche Industrie-Norm“, seither Abkürzung für „Deutsches Institut für Normung e. V.“. DIN-Normen regeln u. a. die Beschaffenheit von Baustoffen und die Ausführung von Bauleistungen.

  • Mit diesem Begriff werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die Oberflächenwasser oder Stauwasser (z. B. entstanden durch Hangwasser) vom Bau ableiten.Um eine gut funktionierende Ableitung des Oberflächenwassers von gepflasterten Flächen zu gewährleisten, müssen entsprechende Entwässerungsrinnen eingebaut werden.An der Kellerwand leiten Dränmatten oder Dränplatten das Wasser ab. Um das Wasser von Feststoffen zu befreien, sind Dränmatten in der Regel mit einer Filterschicht versehen. Die Filterung kann auch durch ein zusätzliches Filtervlies übernommen werden.Das abgeleitete Wasser wird in Dränrohren gesammelt und abgeführt. Dränrohre mit einem Filtermantel (Kunststoff- oder Kokos-Faser) werden als Vollfilterrohre bezeichnet. Unter Fliesenbelägen von Balkonen und Terrassen sorgt eine Flächendränage (Dränmatte) für die Ableitung von eindringendem Sickerwasser.

  • Manchmal auch Kniestock genannt, ist eine Fortsetzung der Erdgeschoss-Außenwand im Obergeschoss, um im Obergeschoss das nutzbare Raumvolumen/ die Wohnfläche zu erhöhen.

  • Hochstehendes Wasser (z.B. Hangwasser), das Druck auf ein Bauwerk ausübt (Dränage, Nichtdrückendes Wasser).

  • Verfahren, bei dem Fliesen, Naturstein und ähnliche Materialien nicht mehr im Mörtelbett, sondern mit speziell dafür vorgesehenen Klebern verlegt werden. Auch für den Laien einfache, gut zu handhabende und preiswerte Methode.

E

  • Dämmstandard für Ferienhäuser: Wohnhausstandard bis 2007, Außenwand 120 mm + 40 mm Installationsebene, Decke 200 mm.

  • Grundstücksbegrenzung mit Zäunen, Mauern oder Hecken.

  • Eingebrannter Überzug, z. B. auf Dachziegeln aus eingefärbter Tonschlämme, die vor dem Brand durch Tauchen oder Spritzen aufgebracht wird.

  • Estrich ist der Träger für den eigentlichen Fußbodenbelag. Er wird entweder nass (Zement-, Asphalt-, Kunstharzestrich) oder als Trockenestrich (Estrichplatten in Tafelform) auf die Rohdecke aufgebracht und ergibt eine glatte Oberfläche, auf die dann PVC, Teppichboden, Parkett, keramische Platten, Naturstein etc. aufgebracht werden. Schwimmender Estrich wird auf einer Unterlage aus Dämmplatten verlegt, die auch an den Wänden bis zur Estrichoberkante angebracht werden. So gibt es dann nirgendwo eine Verbindung von Estrich und Baukörper, der Estrich schwimmt vielmehr auf dem Dämmmaterial. Das ergibt die beste Trittschalldämmung.

F

  • Einfacher oder mehrfacher Ausschnitt an den Kanten eines Werkstückes als Anschlag oder Überlappung.

  • Abgeschrägte Kante an einem Werkstück, wodurch scharfe Kanten oder ein Absplittern bzw. –bröckeln vermieden werden.

  • Material zur Herstellung von zementgebundenen, mit Fasern armierten Platten in unterschiedlichen Farben, Formen und Größen. Wird zur Dacheindeckung und für Fassaden verwendet.

  • Mörtel, Putze, Betons etc., die im trockenen Zustand bereits optimal aus den einzelnen Bestandteilen zusammengemischt sind. Mischfehler werden vermieden, da nur noch Wasser zuzusetzen sind.

  • Parkett, das in handlichen, vorgefertigten und bereits endversiegelten Elementen geliefert wird und deshalb auch vom Selbermacher einfach zu verarbeiten ist.

  • Klassifizierung der Feuerwiderstandsdauer eines Bauteiles (z. B. Tür). Die Einteilung erfolgt in fünf Feuerwiderstandsklassen ( nach DIN 4102) F 30; F 60; F 120; F 180. Die Zahl gibt jeweils die Mindestwiderstandsdauer in Minuten an, so bedeutet z. B. F 30, dass das Bauteil einem Feuer mindestens 30 Minuten widersteht.

  • Höchster Punkt eines Daches, verläuft von Giebel zu Giebel.

  • Höhe des Hauses ab Oberkante Gelände. Der Maximalwert ist meist im Bebauungsplan festgelegt.

  • Besonders flache und daher platzsparende Kunststoffrohre zur Be- und Entlüftung. Einfache Verlegung durch passende Formteile und Übergangsstücke.

  • Kurzbegriff für feuerhemmende Tür. FH-Türen müssen über nach DIN festgelegte Konstruktionsmerkmale verfügen.

  • Der Hausbau kann ebenso wie Maßnahmen zur Modernisierung oder Energie-Einsparung mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Förderungsformen sind z. B. Steuervergünstigungen, Darlehen oder Beihilfen. Geregelt wird die Förderung nicht nur durch Bundesgesetze, sondern auch durch zusätzliche Gesetze, Verordnungen und Förderprogramme der einzelnen Bundesländer.

  • Die Unterteilung eines Tür- oder Fensterrahmens zur Gestaltung oder Aussteifung, z. B. mit senkrechtem, Mittel-, waagerechtem oder Querfries.

  • Klassische Gründung eines Hauses auf frostfreien Streifenfundamenten mit einer Sohlplatte darüber.

  • Hochstehendes Wasser (z.B. Hangwasser), das Druck auf ein Bauwerk ausübt (Dränage, Nichtdrückendes Wasser).

  • Holz- oder Kunststoffleiste zum Abdecken der Fuge zwischen Wand und Bodenbelag.

G

  • Der Winkel, in dem Holz schräg angeschnitten wird, um es beispielsweise zu Eckverbindungen zusammenzusetzen.

  • Estrich mit Gips als Bindemittel.

  • Gipsplatte mit eingebetteten Cellulosefasern zur Stabilisierung. Verwendung als Wand- und Deckenbekleidung.

  • Geneigte Schnittlinie zweier zusammentreffender Dachflächen. Schnittkante z. B. an Eisenflächen nach Sägen oder Schlagschneiden. Oft scharf, wird mit Feile oder Klinge entfernt.

  • Ablauf für Dach-, Hof- oder Straßenflächen mit Zuführung zur Kanalisation.

H

  • An Wänden oder Brüstungen befestigter oder den Abschluss eines Treppengeländers bildender Halt, bzw. Führungshilfe zum Umgreifen.

  • Anschluss sämtlicher Installationen wie Gas, Wasser, Elektro, Telefon oder Kabel an das öffentliche Netz.

  • Belüfteter Hohlraum zwischen einer Verkleidung und einer wärmegedämmten Wandkonstruktion zu Vermeidung von Schwitzwasser.

  • Konkaves Profil in Holz, Stein oder Beton.

  • Grau eingefärbte Kunststoff-Abwasserrohre für die Abwasser-Entsorgung innerhalb des Hauses.

I

  • Behandlung z. B. mit Holzschutzmittel. Bei Nadelholz im Witterungseinfluss unverzichtbar als Schutz vor Pilzen. Tauch- und Streichimprägnierung ist am billigsten, dringt aber kaum in das Holz ein. Kesseldruck- und Vakuumimprägnierung sind teuer aber sehr wirksam. Letztere können auch farblos eingebracht werden.

  • Sperranstrich, um schädlichem Einwirken von z. B. Schimmel, Wasser, Rauch oder Ausblähungen auf einen Untergrund entgegenzuwirken.

J

  • Fensterschutz gegen Sonnenlicht, z. T. auch gegen Einbruch und als Kälteschutz, Rolladen. Für innen und außen erhältlich. Aus Metall, Holz oder Kunststoff.

K

  • Kalk und Sand werden in Form gepresst und unter Dampfdruck gehärtet. Kalksandstein gibt es unterschiedlichen Formaten und Rohdichten bzw. Druckfestigkeiten, für Fassaden auch als frostfeste Vormauersteine oder Verblender. Verwendung für tragende Wände. Guter Schallschutz, hohe statische Belastbarkeit. Geringe Wärmedämmung. Siehe Wärmebrücke.

  • Siehe Wärmebrücke.

  • Laut DIN Bauholz mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt von 6/10 bis 18/18 cm.

  • Wärmedämmung einer zweischaligen Wandkonstruktion mit Lage der Dämmung zwischen den Wandschalen, mit oder ohne Luftschicht zwischen Außenschale und Dämmstoff. Aus bauphysikalischen Gründen dürfen bei der Kerndämmung ohne Hinterlüftung nur Dämmstoffe verwendet werden, die praktisch kein Wasser aufnehmen und einen hohen Wasserdampfdiffusionswiderstand aufweisen.

  • Genau mittiges Aufschneiden/Trennen eines Balkens. Der Kern befindet sich so außerhalb der Balkenhälften. Da das Holzwachstum nicht exakt gerade verläuft, kann sich der Kern an einem Ende kerngetrennter Balken trotzdem innerhalb des Holzes befinden. Wird angewendet, um Rissbildung zu verringern.

  • Orangebraun eingefärbte Kunststoff-Abwasserrohre für die Abwasser-Beseitigung außerhalb des Hauses, im Erdbereich.

  • Angabe des kleinsten und des größten Korndurchmessers (in mm) einer Sand- oder Kiesmischung bzw. von zerkleinerten Stoffen; z. B 0-2 er Sand für Anmischung von Putzmörtel.

  • Es handelt sich um ein modernes, hochwärmegedämmtes Fundamentsystem mit integrierter Fußbodenheizung, dass so glatt wie Estrich ist. Es ersetzt das klassische Fundament, den Estrich und die Fußbodenheizung.

  • Das Haus ist komplett montiert inkl. aller Innenausbauten, Innentüren u. ggfs. der Treppe.

  • Die sich beim Abkühlen an kalten Bauteilen oder in kalten Baustoffen zu Wasser verflüssigende (kondensierende) Luftfeuchtigkeit. Das Entstehen von Kondenswasser wird durch die Verwendung von z. B. Baustoffen mit hohem Wärmedurchlasswiderstand, Isolierglas, anordnen von Wärmedämmschichten usw. verhindert. Da sich die Wärmedämmfähigkeit vieler Dämmstoffe bei Einwirkung von Feuchtigkeit reduziert bzw. verlorengeht, müssen dampfundurchlässige Baustoffe oder Dampfsperren die Dämmstoffe vor Kondensation der Luftfeuchtigkeit innerhalb der Dämmschicht schützen.

  • Zweite Lattung, die im rechten Winkel zur Grundlattung verläuft (siehe Lattung). Z. B. wird unter die Dachlatten eine Konterlattung parallel zu den Dachbalken auf die Dachfolie genagelt, um mehr Belüftungsabstand zwischen Dachfolie und Dachsteinen herzustellen.

  • Platte für Wege und Terrassen, die unter Verwendung von gebrochenem Naturstein mit Bindemitteln in gleichmäßigen, ebenen und deshalb leicht zu verarbeitenden Formen hergestellt wird.

L

  • Nichtdeckender Anstrich, offenporig, der dem Holz die Atmungsfähigkeit erhält und damit eine Feuchtigkeitsregulierung sicherstellt. Im Innen- und Außenbereich. Schutzlasur z. B. lässt Regenwasser abperlen, aber das Holz kann Feuchtigkeit abgeben. Für Luftfeuchtigkeit (Wasserdampf) durchlässig. Hebt die Holzstruktur hervor.

  • Parallele, gleichmäßige Anordnung von Holzlatten als Unterkonstruktion oder zur Befestigung von Dachziegeln, Verkleidungen, Profilbrettern, Fassadenplatten und dergleichen.

  • Flexibles oder starres Kunststoff- oder auch Metallrohr für die Unterputz-Verlegung. Dient zur nachträglichen Aufnahme von Kabeln für Elektrik, Telefon, Kabel-TV usw.

  • Innere, seitliche Wandflächen einer Tür-/Fensteröffnung oder Nische.

  • Mörtel aus Ton oder mineralischen Leitzusätzen und Bindemitteln, der das Wärmedämmverhalten der Fugen dem eigentlichen Wandbaustoff annähert, um die Fugen als Kältebrücken weitestgehend auszuschließen.

  • Abmessung zwischen zwei Begrenzungen: eines Raumes oder einer Öffnung in Wand oder Decke.

  • Baustoff aus Ton mit spezieller Lochung. Gute Wärmedämmwerte, da die Wärme hauptsächlich im Material um die Löcher herum abfließt. Dadurch verlängert sich der Wärmeweg.

M

  • Beton mit geringem Zementgehalt, für druckfeste Auffüllungen.

  • Verbindungselement bei der Anwendung der Stumpfstoßtechnik im Mauerwerksbau. Außen- und Innenwände können dabei ohne Verzahnung hochgezogen werden.

  • Aus Ton gebrannter Mauerstein mit unterschiedlicher Druckfestigkeit, am härtesten als Klinker. Für Hintermauerwerk meist als Lochziegel.

  • Universell einsetzbare Leiter, meist dreiteilig, die als Steh-, Treppenleiter und evtl. auch als Arbeitsbühne genutzt werden kann.

  • Grundstoff für viel verwendete Dämmmaterialien in unterschiedlichen Formen, Festigkeiten und Wärmeleitfähigkeitsgruppen. Die Dämmwirkung beruht – ähnlich wie bei einem Pullover – darauf, dass mit den Fasern unendlich viele, winzige Luftpölsterchen eingeschlossen werden. Verwendung für die Dämmung von Außenmauerwerk, Geschossdecken, Trennwänden, Steildächern. Als Klemmfilz, Rollen und Plattenware. Heute auch unbedenklich für die Gesundheit (Rockwool).

  • Entwässerungssystem, in dem Schmutz- und Regenwasser in gemeinsamer Leitung bzw. gemeinsamen Kanal abgeführt werden.

  • Gemisch aus Sand und Bindemitteln, z. B. Kalk, Zement, Gips etc. Mörtel wird zum Verbinden der Mauersteine und Ansetzen von Fliesen verwendet, ist wichtiger Bestandteil bei Putzen und Estrich. Heute oft als Fertigmörtel, bei dem die Bestandteile in Pulverform schon gemischt sind, so dass nur noch Wasser zugesetzt werden muss.

  • Bezeichnet das Mischungsverhältnis von Bindemittel und Zuschlagstoff bei Mörtel. Unterscheidung nach Mörtelgruppen I,II und III. Die Zulässigkeit der einzelnen Mörtelgruppen für bestimmte Bauteile und Belastungen ist nach DIN festgelegt

  • Einbaufertiges Türelement rechts/links verwendbar. Doppelwandiges Türblatt mit innerer Stahlverstärkung und wärmedämmender Isolierung. Material: verzinkt und grundiert, auch mit Fertiglackierung. Einsatz sowohl im Innenbereich wie auch als Außentür. Dort meist für Keller, Garagen, Nebengebäude.

N

  • Siehe Betonnest.

  • Wasser, das durch aufsteigendes bzw. seitliche Feuchtigkeit oder Sickerung auf die erdverbundenen Bauteile, z. B. Kelleraußenwände, einwirkt. Siehe drückendes Wasser.

  • Nicht genormter Begriff für besonders gut isolierte Häuser, oft falsch angewandt. Der Begriff entstand durch die WSVO und eine Bauförderung von Häusern, deren Energiebedarf um 25 % niedriger (daher der Begriff) als der in der SWVO festgelegte Grenzwert ist. Siehe Passivhaus.

  • Siehe DIN.

  • Zum fugenlosen Zusammensetzen von Bauteilen oder Werkstücken (z. B. Holz, Deckenplatten). Die Feder – eine schmale Leiste – wird in die Nut – eine rechteckige, rillenförmige Vertiefung – eingeschoben. Systeme mit 1-fach Nut/Feder sind robuster und leichter zu verarbeiten als Doppel- u. Mehrfachnuten. Bei Blockbohlen kann sich Wasser zwischen den Federn sammeln.

O

  • Direkt auf der Baustelle gemischter, eingebrachter und erhärtender Beton.

  • Rand an der Giebelseite eines geneigten Daches. Letzter, speziell winklig geformter Dachstein an der Giebelseite: teuer, bei Billigfabrikaten oft aus eingefärbtem Blech, das schnell verbleicht.

P

  • Material zur Vertäfelung von Decken und Wänden im Innenbereich. Meistens Spanplatten als Trägermaterial, Oberflächen aus Echtholz-Furnieren oder Kunststoff.

  • Neuer Begriff für Häuser mit extrem niedrigem Gesamtenergiebedarf. Es werden alle Energiearten zusammengerechnet. Ist durch herkömmliche Bauweise nicht zu erreichen, zusätzliche Technik ist erforderlich, z. B. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Solarzellen, Wärmepumpen etc..

  • Polyethylen (Polyäthylen), thermoplastischer Kunststoff, wird verwendet für Abwasser-, Kaltwasser-, Elektro-Installationsrohre, Folien. Sehr haltbar und dicht.

  • Stützen und Balken mit aufgelegten Kanthölzern, Lamellen o. ä.. Die Pergola wird als offene, raumbildende Begrenzung in Gärten eingesetzt. In Verbindung mit Rankgittern auch als Sichtschutz für die Terrasse oder in Tor-Form als Eingangspergola.

  • Siehe PE.

  • Dämmstoff, bei dem durch Aufschäumen von Polystyrol winzige Hohlräume geschaffen werden, die die Luft einschließen, worauf die Dämmwirkung beruht. Verwendung zur Wärmedämmung, als Trittschalldämmung sowie als sichtbare Bekleidung. Giftige Dämpfe bei Herstellung.

  • Siehe PUR.

  • Feingemahlener Sand, Kalk, Zement, Wasser und Aluminiumpulver werden sorgfältig gemischt und in Formen zum Auftreiben gebracht, wobei sich die für das gute Dämmverhalten wichtigen Poren bilden. Die fertig zugeschnittenen Platten werden anschließend dampfgehärtet. Das Ergebnis ist eine unverrottbarer, leichter, aber tragfähiger Baustoff, der sich leicht bearbeiten lässt (Ytong).

  • Naturstein vulkanischen Ursprungs, als Polygonalplatte (unbearbeitet, daher unregelmäßig) und bearbeitete Platte, Pflaster- und Mauerstein verwendbar, In grauen, violetten und rötlichen Tönen, in verschiedenen Stärken.

  • Holz in Brettform, das mit Nut und Feder versehen ist und ein charakteristisches Profil aufweist. Sehr einfach und sicher zu verarbeiten. Wird aus vielen unterschiedlichen Holzsorten und in diversen Profilformen hergestellt. Z. B. auch in Form von Blockbohlen halber Stärke als Wandverkleidung.

  • Siehe Polystyrol.

  • Geschmeidiger Beton, der mit einer Pumpe durch Schläuche auf der Baustelle eingebracht wird.

  • Polyurethan, duroplastischer Kunstoff, harter oder weicher Hartschaum.

  • Beschichtung, die Außen- und Innenwände schützt.Kunststoffputz ist sehr variabel, was die Strukturen und Farbtöne angeht. Er ist meist schon verarbeitungsfertig, wetterbeständig, scheuerfest, strapazierfähig und wasserdampfdurchlässig.Mineralputz ist sehr widerstandsfähig gegen Witterungsbelastungen. Mineralische Zuschlagstoffe (z. B. Sand, Quarz, Marmor oder Sandstein) bestimmen Härte, Struktur und Festigkeit. Spezielle Zusätze sorgen für leichte Verarbeitung und gute Haftung. Gipsputz wirkt raumklimatisierend, da er höhere Luftfeuchtigkeit aufnimmt, speichert und bei trockener Raumluft wieder abgibt.

  • Baustoffe für die bessere Putzhaftung, z. B. Drahtgeflechte, Rohrgewebe, Streckmetall.

  • Polyvinylchlorid, thermoplastischer Kunststoff, wird verwendet für Dichtungen, Bodenbeläge, Rohre, Fensterprofile und dergleichen. Lässt sich nur mit Spezialklebern verbinden.

Q

R

  • Gitterförmiger, flacher Betonstein. Dient zur Befestigung begeh- und befahrbarer Grünflächen, der Rasen kann jedoch durch die Gittermaschen hindurchwachsen, wird aber nicht zerdrückt, da die Maschenstege den Druck aufnehmen und ins Erdreich leiten.

  • Treppe, bei der die Stufentiefe jeweils im Wechsel vermindert ist, so dass eine größere Steigung auf kürzester Strecke erreicht wird. Wird bei nachträglichem Dachbodenausbau in die bestehende Lukenöffnung eingesetzt.

  • Senkrechtes Blech- oder Kunststoffrohr zum Ableiten des Regenwassers von Dächern, Balkonen, Carports etc.

  • Ca. 4 – 5 mm dicke, längliche Klinker-, Keramik-, Naturstein- oder Ziegelplatten. Werden ähnlich wie Fliesen auf den Untergrund geklebt. Guter, langlebiger Witterungsschutz für Fassaden, rustikales Gestaltungsmittel für Innenwände.

  • Durch unterschiedlich schnelles Schwinden von Holz reißt dieses in Längsrichtung. Bei Blockhäusern kann die Rissbildung nach außen hin verringert werden, indem kerngetrenntes Holz verwendet wird (siehe Kerntrennung). Je dicker ein Balken ist, je mehr neigt er zum Reißen.

  • Siehe Dämmung.

  • Oberhalb der Fenster auf oder in Außenwand gebauter Kasten, der den Rolladen aufnimmt. Besonders in Süddeutschland verbreitet um Gefahr von Kältebrücken zu vermeiden.

  • Mauersteinschicht, deren Steine auf ihrer längeren Schmalseite verlegt sind.

S

  • Siehe Dämmung.

  • Bretter zur Verkleidung von Dachstühlen oder als Unterkonstruktion, sägerauh bzw. ungehobelt. Auch Form aus Brettern oder Formteilen, in die Betonmasse eingefüllt wird. Wird nach dem Erhärten des Betons wieder entfernt, bleibt unter Umständen aber auch sitzen (verlorene Schalung).

  • Bodentreppe aus Metall, deren Holme scherenartig gelagert sind und die zusammengeschoben extrem wenig Platz benötigt.

  • Extrem strapazierfähige Formplatte, bei der eine sehr widerstandsfähige Kunststoff-Deckschicht unlösbar mit einer hoch verdichteten Spanplatte verpresst ist. Verwendung als Arbeitsplatte in Küchen oder als Fensterbank.

  • Schützt den Schornstein vor ungünstigen Wettereinflüssen, sorgt für intensiven, konstanten Auftrieb im Schornstein. Aus Beton oder Metall als Abschluss des Schornsteinkopfes.

  • Der Teil des Schornsteins, der von außen sichtbar auf dem Dach sitzt und gemeinhin als „Schornstein“ bezeichnet wird. Aus besonders widerstandsfähigem, frostbeständigem Material, z. B. Vormauerziegeln, Klinkern oder Kalksand-Vollsteinen. Zum Schornstein gehören aber außer dem Kopf auch innenliegende Lüftungs- und Abgasrohre.

  • Dachbahn mit besonders dicker Bitumenschicht und Einlagen aus Glasvlies, Glasgewebe oder Polyestervlies. Wird während des Verlegens durch Hitzeeinwirkung verschweißt, um absolute Dichtigkeit zu erreichen, z. B. an Gauben.

  • Siehe Estrich.

  • Dachbahn mit besonders dicker Bitumenschicht und Einlagen aus Glasvlies, Glasgewebe oder Polyestervlies. Wird während des Verlegens durch Hitzeeinwirkung verschweißt, um absolute Dichtigkeit zu erreichen, z. B. an Gauben.

  • Siehe Estrich.

  • Verringerung der Materialstärke durch Austrocknung oder Kälte. Bei Holz entlang der Jahresringe, kaum in Längsrichtung. Siehe Rissbildung.

  • Bauweise, bei der die Tragkonstruktion aus Holz-, Stahl- oder Betonstützen oder -balken besteht und die Wände durch nichttragende Ausfachungen gebildet werden.

  • Masse, mit der Unebenheiten an Balken oder Wänden ausgeglichen werden, um einen glatten Untergrund für die nachfolgende Oberflächenbehandlung (Anstriche, Fliesen, Tapeten etc.) zu schaffen.

  • Von der Traufe zum First verlaufende Balken oder Träger des Dachstuhls. Die Sparren tragen die Dachhaut (Tondachziegel, Betondachsteine, Schiefer, Wellplatten, Dachplatten und dergleichen).

  • Holzbalken die senkrecht in einer Wand angeordnet sind. Bei Blockhäusern früher ohne tragende Funktion, sondern nur zur Verringerung der Verwindung der Außenbalken. Heute als tragendes Ständerwerk, das stärker dimensioniert die gesamte Dachlast aufnimmt. Damit werden die Blockbohlen zur vorgehängten Wandverkleidung.

  • Siehe Dämmung.

  • Feinkeramisches Erzeugnis mit porösen Scherben, wird unter anderem für Fliesen verwendet. Grundsätzlich glasiert.

  • Besonders harte keramische Produkte. Als Fliesen glasiert oder unglasiert verwendbar, meist auch im Außenbereich, da frostfest. Sehr strapazierfähig.

  • Senkrechte Mauerwerksfuge.

  • Tragende, obere Fenster- oder Türbegrenzung in geschwungener oder gerader Form. Ist notwendig, um Wandbereiche oberhalb eines Ausschnittes abzustützen. Bei Blockhäusern auch umlaufendes Rähmholz.

  • Zusätzliche Dämmung in der Außenwand 40 mm + 180 mm + 60 mm Decke 300 mm, ggfs. Dachschrägen 260 mm.

T

  • Ein Tafelhaus wird aus werksseitig vorgefertigten Holzrahmenwänden auf der Baustelle mit einem Schwerlastkran aufgestellt. Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades ist die Bauzeit relativ kurz.

  • Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Wenn sich warme, feuchte Luft vom wärmeren Zimmer in der Isolierung oder an kälteren Fensterscheiben abkühlt, wird dort der Sättigungspunkt erreicht bzw. kann die Luft die Feuchtigkeit nicht mehr halten und die Feuchtigkeit schlägt sich als Tau tropfenförmig nieder, die Scheibe beschlägt. Da Dämmmaterial in feuchtem Zustand einen Teil seiner Wirkung einbüßt, muss es durch eine Dampfsperre geschützt werden.

  • Dämmstandard für Standard- und Effizienzhäuser ab 2009: Außenwand 180 mm + 60 mm Installationsebene, Decke 300 mm, ggfs. Dachschrägen 260 mm

  • Siehe Dachziegel.

  • In Betonwerken oder auf der Fahrt gemischter Beton, der durch mit Drehtrommeln bestückte Spezialfahrzeuge an der Baustelle fertig angeliefert wird.

  • Unteres, waagerechtes Ende einer geneigten Dachfläche. Hier wird die Regenrinne angebracht.

  • Schnittpunkt der Außenwand mit der Oberkante der Dachhaut. Der Maximalwert ist meist im Bebauungsplan festgelegt.

  • Siehe Dämmung.

  • Maßnahmen, die eine Schallübertragung, insbesondere den Körperschall, der sich durch die Bauteile fortsetzt, möglichst unterbinden soll. Das erreicht man dadurch, dass die eigentliche begangene Fläche nicht direkt mit dem Baukörper verbunden, sondern durch speziell dafür vorgesehenes Dämmmaterial vom tragenden Untergrund (Betondecke, Balkenlage) getrennt wird.

  • Estrichform, bei der im Gegensatz zum Zement-, Asphalt- oder Fließestrich mit trockenen Elementen, also Platten aus unterschiedlichen Materialien, gearbeitet wird. Aufbau aus Einzelkomponenten (Trittschalldämmung plus lose aufgelegte Platten) oder als Verbundplatten, bei denen Dämmung und Nutzschicht fest miteinander verbunden sind.

U

  • Wärmedurchgangskoeffizient/Wärmestrom durch ein Bauteil. Beispiel Außenwand mit Massivholzfassade und Thermocomfort Dämmung = 0,177 Watt/m² x K. Je kleiner der Wert desto geringer der Wärmedurchgang und desto besser die Dämmung.

  • Kantenschutz an Spanplatten o.ä. aus einer angeklebten (geleimten) Holz-, Kunststoff- oder Furnierleiste.

  • Bodenschicht, meist mit Isolierung unter dem Fußbodenbelag.

  • Mit einer netzartig verstärkten Einlage versehene Folie für die Verlegung unter der Dachdeckung: zum Schutz vor dem Eindringen von Flugschnee. Überwiegend dampfdiffusionsoffen zur Ableitung von Kondenswasser nach außen.

V

  • Wird empfohlen bei Hölzern, die im Außenbereich verwendet werden. Durch ein Vakuumverfahren, wird dem Holz in einem Unterdruckkessel die eigene Feuchtigkeit entzogen und durch lösen des Unterdruckes Imprägniermittel zugeführt. Teures, aber sehr wirkungsvolles Verfahren.

  • Mauersteine oder Keramikplatten, die zur Verblendung von Außenwänden genutzt werden.

  • Mehrschichtplatte, die aus einer Gipskarton- oder Gipsfaserplatte und einer zusätzlich aufkaschierten Schall- und Wärmedämmschicht besteht.

  • Verkleinern der Hohlräume oder Verdrängen der Luft durch manuelles oder maschinelles Rütteln, Stampfen oder Rühren. Z.B. müssen für eine Pflasterung vorbereitete Kies- oder Sandschichten verdichtet werden, um ein nachträgliches Absacken des Untergrunds zu vermeiden.

  • Niederschlag von aggressiver Schwefelsäure und Ruß an der Schornsteininnenwand. Entsteht durch die Verbindung von Feuchtigkeit, z.B. bei ungenügender Wärmedämmung und dem in Abgasen enthaltenen Schwefeldioxyd.

  • Verdrehen eines Balkens um die Längsachse. Natürliches Verhalten von Holz. Wird bei Fassaden durch Verschraubung mit einem Ständerwerk verhindert. Problem der Verwindung steigt mit der Holzdicke, da große Kräfte auftreten.

  • Siehe Dämmung.

  • Die äußere Mauer bei der heute in Norddeutschland weit verbreiteten zweischaligen Außenwand von Gebäuden (Vormauer/Luftschicht und/oder Dämmstoff/Hintermauer).

  • Auf einer Unterkonstruktion vor der Wand montierte Gipskarton- oder Gipsfaserplatten.

W

  • Bauteil mit höherer Wärmeleitfähigkeit (siehe K-Wert) als die umgebenden Baustoffe, z.B. Stahlteil, durchlaufender Beton, ungedämmte Mörtelfuge. Über diese Bauteile fließt die Wärme zur Kälte hin ab. Das erhöht nicht nur die Heizkosten, sondern ist durch mögliche Kondenswasserbildung auch schädlich für die Bausubstanz. Vermeidung von Wärmebrücken durch sorgfältige Wärmedämmung unter besonderer Berücksichtigung der gefährdeten Stellen. Siehe Taupunkt.

  • Die Wärmeschutzverordnung (WSVO) fordert den Wärmebedarfsausweis. Er gehört mit zum Bauantrag. Der umfangreiche Ausweis muss den Jahresheizwärmebedarf des betreffenden Hauses "ausweisen" (daher der Name). Dieser Bedarf darf den in der WSVO vorgegebenen maximalen zulässigen Heizwärmebedarf nicht überschreiten. Um diesen Wert einzuhalten, müssen die verschiedenen Baustoffe und die Stärke und Ausführung der Dämmung berechnet werden. Der Wärmebedarfsausweis findet sich meist als Teil der Statikberechnungen des Hauses.

  • Siehe Dämmung.

  • Gibt den Höchstwert der Wärmeleitfähigkeit für Dämmstoffe an. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Je nach Gruppe ergeben sich so unterschiedlich gute Werte bei gleicher Schichtdicke bzw. der Dämmstoff kann bei gleicher Wirkung unterschiedlich dick gewählt werden. Siehe K-Wert.

  • Siehe K-Wert.

  • An der Oberfläche des Betons werden vor dem Enthärten Zement und feinere Zuschlagstoffe mit einer Bürste und Wasser ausgewaschen, dadurch ergibt sich eine Kieseloberfläche.