Saltholm

Saltholm

Allgemeine technische Daten

  • Geschossigkeit: 1
  • Grundfläche: 58 m²
  • Wohnfläche nach DIN: 43,5 m²
  • Teppichfläche: 43,5 m²

Innenaufteilung

  • 2 Zimmer
  • Offener Wohn- und Essbereich
  • Offene Küche
  • Abstellraum
  • Bad

Dachkonstruktion

  • Pfetendach
  • Dachneigung 30 °

Firsthöhe

  • 4,15 m

Besonderheiten

  • Abstellraum von aussen begehbar


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Namensgeschichte

Aus dem Dänischen übersetzt bedeutet Saltholm soviel wie "Salzinselchen", was wohl dem Mangel an Süßwasser auf der Insel geschuldet ist. Trotzdem ist auf der Insel tierisch was los. Seit 1983 ist Saltholm unter Naturschutz gestellt und dient als Rastplatz für Gänse, Schwäne, Enten, Wanderfalken und Seeadler. Mit bis zu 7000 brütenden Vögeln hat sie den größten Bestand an Eiderenten in Europa. Während der Brutzeit der Vögel ist zwischen dem 1. April und 15. Juli ein Aufenthalt nur im nördlichen Teil der Insel gestattet.

Ab dem 18. Jahrhundert wurde immer wieder Kalk abgebaut, was das Gebiet landschaftlich prägte. Durch den Abbau wurden große, offene Brüche geschaffen, die mit Wasser gefüllt vor allem den Gänsevögeln heute als Bleibe dienen.

Die seit Jahrhunderten betriebene Beweidung durch Kühe, Pferde, Schafe und Gänse im Sommer hat die Landschaft der Insel mit ihren offenen Wiesen geprägt. Im Süden befindet sich eine Robbenkolonie.

Die Öresundbrücke verläuft nahe der Insel Saltholm. Im Rahmen der Bauarbeiten wurde zwischen 1995 bis 2000 aus dem Aushub der Baggerarbeiten eine künstliche Insel geschaffen. Mit einer Prise skandinavischem Humor hat man dieser Insel den Namen Peberholm (wörtlich „Pfefferinselchen“) gegeben.